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Die LUS erhält eine Auszeichnung zur Umweltschule

Abbildung: umweltschule -

Die Landgraf-Ulrich-Schule Pfreimd darf sich mit dem Prädikat "Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule" schmücken. Sie gehört damit zu den 348 Schulen, die bayernweit vom Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz ausgezeichnet werden.

Die Auszeichnung "Umweltschutzschule in Europa" wurde in Deutschland 1994 erstmals ausgeschrieben. Heute hat sich die "Umweltschule in Europa/Internationale Agenda-21-Schule" als Teil des weltweiten Eco-School-Netzwerkes etabliert. Weltweit beteiligen sich 49 000 Schulen in 64 Ländern an dem Wettbewerb. Die Schulen sollen dazu zwei Objekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit bearbeiten und dokumentieren. Ziel ist die Entwicklung von Schulen, die Nachhaltigkeit auf ihre Fahnen geschrieben haben und somit auf eine zukunftsfähige Bildung setzen.
122 Schulen

Die 122 Schulen aus den Regierungsbezirken Oberpfalz, Niederbayern und Oberfranken, die mit Erfolg an der Ausschreibung teilgenommen haben, trafen sich nun in der Landgraf-Ulrich-Schule in Pfreimd zu Verleihung der Auszeichnung. Schulleiter Siegfried Seeliger stellte die Landgrafenstadt Pfreimd und deren Grund- und Mittelschule vor. Als Vertreter des Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz verdeutlichte Dr. Christian Barth den Gedanken, der hinter dem ganzen Projekt steht: "Die Umweltschulen sind die Paten für Nachhaltigkeit in unserem Land."

Schwerpunkte sind der Erhalt der Biodiversität und die Artenvielfalt. "In den vergangenen 40 Jahren ist die Hälfte der Tiervielfalt auf unseren Agrarflächen verloren gegangen," unterstrich Dr. Norbert Schäffer, Vorsitzender des Landesbunds für Vogelschutz (LBV), die Notwendigkeit, dass an die Stelle des Debattierens jetzt das Handeln treten muss. Der LBV ist in das Projekt federführend mit eingebunden.

Die meisten der Schulen wählten den Schulgarten für ihr Projekt. So auch die Schule von Pfreimd. Der Mustergarten im Freilandmuseum in Neusath wird von der 6. Klasse betreut. Hier lernte sie, die Natur als ein Netzwerk verschiedenster Komponenten zu begreifen. Vom Anlegen des Gartens über die Aussaat und die Ernte wurde alles von den Schülern bewerkstelligt. Auch die Zubereitung der Speisen durfte nicht fehlen. Fachkundig unterstützt wurden die Schüler dabei von Bettina Kraus, einer Mitarbeiterin des Museums, und ihren Lehrkräften.
Eigene Bienenstöcke
Neben dem Schulgarten gab es auch noch viele andere Projekte, die sich mit dem Gedanken Umwelt und Nachhaltigkeit auseinandersetzten. Einige Beispiele dafür sind das Vermeiden von Plastik, das Energieeinsparen in Gebäuden, die Vermarktung regionaler Produkte oder die Erzeugung gesunder Lebensmittel. Selbst eigene Bienenstöcke oder einen Fischteich betreuen die Schulen. So vielfältig sich der Umweltschutz darstellt, so vielfältig waren auch die Projekte.

Die Grußworte der Ehrengäste, unter denen sich auch MdB Karl Holmeier und stellvertretender Landrat Arnold Kimmerl befanden, wurden von musikalischen Darbietungen der Schüler begleitet.

Quelle: https://www.onetz.de/pfreimd/vermischtes/preisverleihung-an-122-teilnehmer-stolz-auf-praedikat-umweltschule-d1800062.html

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